Der Verband "WIR"

Wiederverwendung – Interessengemeinschaft der sozialwirtschaftlichen Reparatur- und Recyclingzentren (gemeinnütziger Verein in Gründung)  wurde Anfang 2013 gegründet.

Hintergrund ist das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz KrWG (siehe Materialien).

Dieses setzt mit der neuen "Abfallhierarchie" einen neuen deutlichen Schwerpunkt auf Ressourcenschonung und Abfallvermeidung durch Wiederverwendung und Vorbereitung der Wiederverwendung. Weiterlesen...

Projekt WiRD - Entwicklung der Dachmarke für Wiederverwendung

Der Arbeitskreis Recycling e.V., Trägerverein der RecyclingBörsen, ist vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt beauftragter organisatorischer Träger des Projektes "WiRD - Wiederverwendungs- und Reparaturzentren in Deutschland". Es geht um den Aufbau eines Kooperations- und Qualitätsnetzwerks ("Dachmarke") in der Wiederverwendung. Sowohl im neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz von 2013 als auch in der Novelle des ElektroGesetzes zur Getrenntsammlung von ausgemusterten Elektrogeräten ist die Ressourcenschonung durch Abfallvermeidung und "Vorbereitung zur Wiederverwendung" prioritäres Ziel.


ReUse für Ressourcenschonung: Sozialwirtschaftliche Betriebe das infrastrukturelle Rückgrat in NRW


Umweltministerin Dr.Barbara Hendricks zum Projekt WiRD

WiRD-Projektpartner


Kooperation zur (Vorbereitung der) Wiederverwendung vor Ort

Da öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger (örE, in NRW die kreisfreien Städte und Landkreise) gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz KrWG auch jährlich „Bilanzen“ u.a. zur „Vorbereitung der Wiederverwendung“ erstellen und melden müssen, sind sie gefordert, entsprechende Infrastruktur vorzuhalten. Diese können sie selbst einrichten - oder mit bestehenden Einrichtungen vor Ort kooperieren, d.h. diese beauftragen. Das „Abfallvermeidungsprogramm“ (AVP) des Bundes und der Länder) in „Maßnahme“ 30 / 31: „Förderung der Wiederverwendung und Reparatur geeigneter entsorgter Produkte“.
Maßnahme 30: Förderung der Wiederverwendung oder Mehrfachnutzung von Produkten (Gebrauchtwaren); Konzept: Kommunen unterstützen private und gemeinnützige Einrichtungen für den Vertrieb oder Tausch von Gebrauchtwaren fachlich, organisatorisch oder finanziell. Alternativ können auch die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger Einrichtungen zur Nutzbarmachung von Gebrauchtwaren einrichten oder unterstützen.

Maßnahme 31: Unterstützung von Reparaturnetzwerken; Konzept: Gebrauchte Produkte und Güter haben oft noch ein großes Nutzungspotenzial. Nach einer entsprechenden Aufbereitung werden diese Güter als geprüfte Ware wieder verkauft und genutzt. Durch diese Maßnahme sollen Initiativen und Netzwerke unterstützt werden, die sich der Aufbereitung von Altwaren, etwa Möbeln, Elektrogeräten, Kleidern oder Fahrräder, verschreiben und diese gewährleisten. Die Maßnahme ist geeignet, qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.

Hier finden Sie den Artikel zum Thema in den „VKS News“ vom November 2014...


Wiederverwendung von Elektrogeräten

Neu geregelt wird zur Zeit die getrennte Sammlung von Elektroaltgeräten aus Haushalten. ÖrE halten hierzu Annahmestellen und/oder andere Sammel- und Annahmesysteme vor. Gemäß Europa-Richtlinie WEEE muss die (Vorbereitung zur) Wiederverwendung gestärkt werden. Die Mitgliedstaaten sollen Sammlung/Annahme so ausgestalten, dass potenziell weiterverwendbare Geräte an der Sammelstelle vor jedem weiteren Transport vom tatsächlichen „E-Schrott“ separiert werden. Wiederverwendungsbetriebe sollen Zugang zur Sammelstelle erhalten. Auf (Vorbereitung zur) Wiederverwendung soll auch der Handel verprlichtet werden, wenn von der Kundschaft Geräte zurück genommen werden.

Hier finden Sie die Novelle der EU-Richtlinie WEEE...


Akkreditierungs- und Kooperationskriterien

Wenn Kommunen/örE mit Wiederverwendungseinrichtungen kooperieren, könnten Fragen des Vergaberechts berührt sein. Hierzu wurde im Auftrag von Wiederverwendungsbetrieben und örE bei der Fachjuristin Frau Dr. Dageförde ein „Leitfaden“ beauftragt.

Den Vergabeleitfaden erhalten Sie hier...


Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung findet am 10.2.2015 in Duisburg, Beekstr.38, c/o Diakoniewerk Duisburg statt.